Die Existenz einer Software-Industrie (so wie wir sie heute kennen) hat ihre Wurzeln in den späten fünfziger Jahren. Erst ab dieser Zeit gab es so was wie eine Serienproduktion von einigen Computermodellen. Dies machte es möglich, ein Programm, das nur auf einer bestimmten Hardware lauffähig war, öfter als einmal zu verkaufen. Zu dieser Zeit entstand eine sehr große Nachfrage nach Geschäftsanwendungen. Für so manchen Angestellten einschlägiger Firmen, der sich Programmiererfahrung angeeignet hatte – war dieser Zeitpunkt die Gelegenheit, eine eigene Firma zu gründen und die entsprechende Dienstleistung anzubieten bzw. zu verkaufen.

Die 50iger: erste Firmengründungen zum Zwecke kommerzieller Softwareproduktion können in den 50iger Jahren registriert werden: 1955 wurde von Elmer Kubie und John W. Sheldon, zwei ehemaligen IBM-Mitarbeitern, mit einem Startkapital von 40.000 US$ die Firma Computer Usage Corporation (CUC) gegründet. Bereits 1967 hatte die Firma 700 Angestellte. 1986 ging sie jedoch bankrott.
1959 gründeten 7 ehemalige Univac-Programmierer die Firma Applied Data Research (ADR), um ihre eigenen Softwareprodukte besser an Hardwarehersteller wie Sperry Rand and Honeywell vermarkten zu können bzw. um gemeinsam für größere Auftragsvolumen gewappnet zu sein. Die Firma entwickelte sich in den 70iger Jahren zu einem der größten US-Softwareproduzenten und wurde erst 1986 von Ameritech übernommen.

Die 60iger: mit zunehmender Verbreitung der Computer in den 60iger Jahren nahm auch die Nachfrage nach Individualsoftware rapide zu. Bedingt durch diese Nachfrage wuchs auch die Anzahl von Neugründungen entspechender Anbieter erheblich. Bis Mitte des Jahrzehnt’s existierten daher auch mehrere 100 kleinerer Softwareanbieter mit einer Angestelltenzahl unter 5. Hier einige der großen Firmen, die in diesem Jahrzehnt geründet wurden: Informatics, Electronic Data Systems (EDS), California Analysis Center, Inc. (CACI), Management Science America (MSA), Turnkey Systems Inc. und Keane, Inc.

Zum besseren Verständnis, falls Sie jetzt gerade darüber nachdenken, das Sie keinen dieser Firmennamen kennen: die Softwarehersteller belieferten i.d.R nur andere Hardwarehersteller, keine Endkunden. Normalerweise wurde die vom Kunden benötigte Individualsoftware als Komplettpaket zusammen mit der Hardware, dem Betriebssystem, den benötigten Utilities sowie den Programmierwerkzeugen (z.B. Fortran- oder Cobol-Compiler) ausgeliefert. Verfügte der Kunde nicht über eigene Entwicklungsabteilungen, dann war es Aufgabe des Hardwarelieferanten, die Software zu entwickeln oder einen Softwarehersteller auszuwählen und diesen mit der Programmierung zu beauftragen.

Ein weiterer Trend bei größeren Firmen wie z.B. Banken und Versicherungen war zu Beginn der 60iger Jahre, das viele betriebseigene EDV-Abteilungen gegründet wurden, um die benötigten Geschäftsprogramme unabhängig von einer Softwarefirma erstellen und pflegen zu können. Die Angst, abhängig zu sein und/oder letztendlich nicht die auf die spezifischen Bedüfnisse zugeschnittenen Programme zu bekommen war groß. Die Softwarehersteller hingegen begannen, sich Bibliotheken von wiederverwendbaren Modulen für die verschiedenen Geschäftsprozesse zuzulegen. Zudem begann man abstraktere, scriptähnliche Sprachen und Programmgeneratoren (z.B. Autoflow von ADR) zu entwickeln, um die Programmerstellung zu beschleunigen.

Die 70iger: die Umsätze der Softwarehersteller stiegen weiter stark an. Zusätzlich zur reinen Programmierung dehnten viele Softwareproduzenten ihre Geschäftsbereiche auf Beratungstätigkeit sowie Analyse und Dienstleistungen im Designbereich aus und festigten somit ihre noch wacklige Stellung in diesem Industriezweig. Der Vertrauensgewinn war enorm, viele Kunden kauften nun auch wesentliche Kernfunktionen – wahrscheinlich auch aus Kostengründen – wieder von Softwareherstellen zu. Bereits 1971 gab es das erste Softwareprodukt, das einen Jahresumsatz von 1 Mio. US$ erzielte. 1976 erreichten diese Grenze bereits über 100 Produkte, hergestellt von 64 Firmen. Das Produkt “TOTAL-Database Management System” der Firma Cincom erreichte gar einen Umsatz von 50 Mio. US$. Trotzdem wurden Softwarefirmen in den 60iger und 70iger Jahren nicht als ideale Geldanlage betrachtet. Das Kapital stammte i.d.R. von den Gründungsmitgliedern selbst.

Mitte der 70iger Jahre entstanden mit den ersten PC’s für den Heimbereich auch Firmen wie Microsoft und Visi Corp. (mit der ersten Tabellenkalkulation, VisiCalc).

Weitere Beispiele für Firmengründungen in diesem Jahrzehnt: Fortex Data, American Software, Inc., Ryan-McFarland (1970), Software AG, Walker Interactive Systems (1971), Compuware (1972), SAS, Computer Associates (1976), Softool (1977), Oracle (1978)

Chronologie

1946

  • Konrad Zuse, der Erfinder des ersten digitalen Copmputers, musste sich aufgrund des 2. Weltkriegs und der damit einhergehenden Zerstörungen in seiner Heimatstadt Berlin zusammen mit seiner letzten Neuentwicklung – dem relais-gesteuerten Zuse Z4 – in den Allgäuer Alpen verstecken. Zur Untätigkeit verdammt entwickelte er daher Plankalkül, die erste binäre, algorithmische und universelle Programmiersprache. Plankalkül enthielt bereits viele Konstrukte der heutigen Programmiersprachen wie Unterroutinen, Schleifen, Fallentscheidungen, Variablen und Fehlerbehandlung. Neben einigen Programmen für statische Berechnungen (z.B. an Flugzeugen, Ballistik) und zur Landvermessung hat er damit auch ein Schachprogramm entwickelt (hab leider keine Kopie davon). Erst 26 Jahre später wird Konrad Zuse’s Manuskript zu Plankalkül veröffentlicht.

1949

  • John Mauchly entwickelt Short Code, die erste Programmiersprache, die auf einem rein elektronischen Computer läuft. Möglicherweise ist Short Code die erste Computer-Hochsprache überhaupt. Was auch immer das bedeuten mag, die Sprache wurde als “hand-compiled” bezeichnet.

1951

  • Grace Hopper, beschäftigt bei der Firma Remington Rand, entwirft die Programmiersprache A-0. Eine Weiterentwicklung mit der Bezeichnung A-3 erscheint 1957, aber unter dem Namen Math-Matic. Der Einsatz diese Sprache erfolgte u.a. zur Lösung mathematischer Probleme auf dem berühmten UNIVAC I Computer.

1952

  • Alick E. Glennie, ansonsten beschäftigt an der University of Manchester, entwickelt ein Programmiersystem mit der Bezeichnung Autocode, möglicherweise der erste, wenn auch noch primitive Compiler. Autocode kann als Grundlage für die späteren Assembler-Sprachen gesehen werden.
  • A.S. Doiuglas entwickelt das erste grafische Computerspiel Tic-Tac-Toe

1955

  • Die erste Softwarefirma CUC (Computer Usage Corporation) wird von Elmer Kubie und John W. Sheldon, zwei ehemaligen IBM Angestellten, mit 40.000 US$ Startkapital gegründet. Deren erstes Projekt war ein Programm, das für California Research Corporation entwickelt wurde, um den Ölfluß zu simulieren. 1960 wurde CUC eine AG und hatte 1967 über 700 Angestellte in den USA bei über 13 Millionen US$ Jahresgewinn. In den späten siebziger Jahren fuhr man jedoch Verluste ein und ging 1986 schließlich Bankrott.

1957

  • Unter der Leitung von John Backus (IBM) erscheint die strukturierte Programmiersprache Fortran (mathematical FORmula TRANslating system). Für lange Zeit sollte Fortran und seine Weiterentwicklungen erste Wahl bei der Entwicklung von wissenschaftlichen und mathematischen Anwendungen bleiben.
  • Für die PDP-1 von DEC wird das erste Großrechner-Betriebssystem entwickelt.
  • In Dortmund wird mit der Firma MBP (Mathematische Beratungs- und Programmierdienst GmbH) das erste europäische Software-Systemhaus gegründet.

1958

  • Fortran II erscheint, mit den neuen Möglichkeit zur Behandlung von Subroutinen und der Einbindung von Assembler Routinen.
  • John McCarthy beginnt mit der Entwicklung der Programmiersprache Lisp, die mit einer außergewöhnlich komplizierten Syntax aufwartete und abstrakte Listen und Bäume als Datentypen verwendete.
  • Die Spezifikation von Algol erscheint. Es sind keine Ein- und Ausgabeoperatoren darin enthalten. Dies wird den einzelnen Implementationen überlassen.

1959

  • John McCarthy veröffentlicht Lisp 1.5.
  • Sieben UNIVAC Programmierer gründen die Firma ADR (Applied Data Research) um Programme und Systemsoftware für Computerhersteller wie Sperry Rand und Honeywell zu entwickeln. In den späten sechziger Jahren war ADR eine der ersten Firmen, die ausschließlich Software-Produkte erfolgreich verkaufen konnte. 1986 wurde ADR Ameritech für $215 Million übernommen.

1960

  • Auf der “Conference for Data Systems und Languages” (CODASYL) wird die Grundlage für Cobol gelegt. Entwickelt wird Cobol dann von einem Team bestehend aus verschiedenen Computerherstellern sowie dem Pentagon. Entscheidend beteiligt war auch Grace Hopper. Das selbstdokumentierende, mit einer natürlichen Syntax ausgestattete Cobol wird sich nachhaltig bei Banken und Versicherungen zur Entwicklung finanz-mathematischer Anwendungen durchsetzen.
  • Algol 60, die erste voll strukturierte Programmiersprache, erscheint. Mit einer eleganten Syntax und mit vielen damals neuartigen Konstrukten. Aufgrund seiner flexiblen Datentypen ist Algol 60 wie geschaffen für wissenschaftliche Anwendungen. In Europa wird sie die populärste Programmiersprache der 60iger Jahre werden. Und sie wird die Grundlage für spätere Entwicklungen wie z.B. Pascal bilden.
  • In den frühen 60iger Jahren entwickelt Kenneth Iverson (Harvard University) die Sprache APL (“A Programming Language”). Diese innovative Sprache benutzte einen nicht standardisierten Zeichensatz, um speziell für APL konzipierte Hardware anzusprechen. Erst 1964 sollte die erste Implementierung in Form von APL\360 erfolgen.
  • Das erste Softwarepaket wird von der Computer Science Corporation vertrieben

1961

  • Burroughs Corporation bringt den B5000-Computer mit einem eigenen OS namens MCP (Master Control Program)

1962

  • Iverson veröffentlicht die fertige Dokumentation zu APL.
  • IBM stellt Fortran IV fertig. Diese Weiterentwicklung enthält wesentlich mehr Funktionen, als in der Dokumentation beschrieben sind. Erst mit Fortran 66 werden diese Funktionen zum Standard.
  • General Electric stellt die GE-600-Computerserie vor mit dem Betriebssystem GECOS (General Electric Comprehensive Operating Supervisor)
  • Steve Russel  programmiert das Computergame Spacewar! auf einer DEC PDP-1

1963

  • Ein neue Revision von Algol 60 erscheint.
  • Die Entwicklung von PL/1 beginnt.
  • ASCII (American Standard Code for Information Interchange) wird veröffentlicht

1964

  • OS/360 (OS IBM System/360) und APL\360 wird fertigestellt.
  • An der Dartmouth University entwickeln die Professoren John G. Kemeny und Thomas E. Kurtz die Programmiersprache Basic (Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction Code), um Anfängern und Studenten ein einfaches Werkzeug zur Programmentwicklung an die Hand zu geben. Diese erste Implementierung erfolgte als Compiler, viele spätere als Interpreter.
  • PL/1 wird fertiggestellt

1965

  • Snobol3 (AT&T Bell Laboratories) wird veröffentlicht.
  • Joseph Weizenbaum erstellt ein gut funktionierendes psycho-analytisches Programm mit der Bezeichnung Eliza auf der PDP-8. Eliza enthielt bereits Ansätze von KI, es konnte sich beschränkt mit Patienten unterhalten.

1966

  • Fortran 66 erscheint.
  • Lisp 2 erscheint.
  • Die Firma Bolt, Beranek, & Newman beginnt mit der Entwicklung der Programmiersprache Logo. Logo wurde später durch die “Turtle”-Grafiken bekannt.

1967

  • Snobol4 , ein erweitertes Snobol, wird vorgestellt.
  • DEC – TOPS-10 (PDP OS)

1968

  • Algol 68, eine massive Weiterentwicklung von Algol 60, wird definiert. Einige Mitglieder des Spezifikations-Gruppe – unter ihnen C.A.R. Hoare und Niklaus Wirth – protestieren. Sie erachten die Umsetzung der Spezifikation für zu aufwendig.
  • Altran, ein Variante von Fortran, wird vorgestellt.
  • Der ANSI-Standard für Cobol wird veröffentlicht.
  • Niklaus Wirth (ETH Zürich) beginnt mit der Entwicklung von Pascal. Es versucht eine einfache und voll strukturierte Sprache zu definieren, die zur Ausbildung von Stundenten geeignet war. Im Gegensatz zu Basic sollte Pascal zu disziplinierter und strukturierter Programmierung anleiten. Wirth orientierte sich dabei am Sprachkonzept von Algol 60. Das Design von Pascal sollte in den folgenden Jahren viele Programmiersprachen beeinflussen.
  • IBM bietet die hierarchische IMS-Datenbank für System/360-Mainframes an
  • Computer Science Corp. ist das erste Software-Unternehmen, das an der New Yorker Börse notiert ist

1969

  • Die Bell Labs stellen die erste Version des multitasking-fähigen Betriebssystems UNIX fertig.
  • Das Netzwerk ARPANET beginnt mit dem Betrieb und verbindet US-Universitäten in verschiedenen Städten miteinander
  • CompuServe Information Service wird gegründet und zum ersten Online Service Provider in den USA

1970

  • Charles Moore stellt die Programmiersprache Forth fertig. Ursprünglich hatte Moore die Sprache nur zur Steuerung eines Radioteleskops benötig. Diese ungewöhnliche Sprache arbeitet stapelorientiert, alle Daten und Schlüsselwörter werden in einem LIFO-Stapel (Last in, First out) abgelegt und von dort wieder abgearbeitet. Forth garantierte schnelle Ausführungsgeschwindigkeiten der damit erstellten Programme und war flexibel, da sich der Anwender eigene Kontrollstrukturen definieren konnte.
  • Die Entwicklung von Prolog beginnt. Wie Forth ist Prolog eine Programmiersprache der 4.Generation. Das Design von Prolog wurde schwerpunktmäßig auf die Lösung von komplexen logischen Problemen ausgelegt.
  • Bei Xerox PARC beginnt unter der Leitung von Alan Kay die Entwicklung von Smalltalk, der ersten objektorientierten Programmiersprache. Die einfache Syntax und die Möglichkeit, Anwendungen mit Fenstertechnik, Grafiken und Mausunterstützung erstellen zu können, verhalfen späteren Implementierungen von Smalltalk zu einer großen Fangemeinde.
  • Eine erste UNIX-Version läuft auf einer DEC PDP-7.
  • Die ersten Pascal Implementierungen werden fertiggestellt.
  • DEC bringt mit RT-11 ein spezielles Betriebssystem für seine PDP-11 Computer heraus

1972

  • Brian Kernighan und Dennis Ritchie erarbeiten die Programmiersprache C (ursprünglich von Ken Thompsen entwickelt). Die Anforderung an C war, eine hardware-unabhängige Sprache zu schaffen, mit knappem, leicht umsetzbarem Befehlsumfang und der Leistungsfähigkeit, die bisher den reinen Assembler-Sprachen vorbehalten waren. Bereits im gleichen Jahr erfolgt eine vollständige Reimplementierung des Betriebssystems UNIX in C.
  • Alain Colmerauer und Phillip Roussel stellen die erste Implementierung der Programmiersprache Prolog fertig.
  • Die neu gegründete Firma Atari bringt mit Pong das erste kommerzielle Videospiel auf den Markt.
  • Gary Kildall entwickelt die Programmiersprache PL/I für den Intel 4004 Prozessor und gründet Digital Research
  • Die erste Version der objecktorientierten Programmiersprache Smalltalk wird im Palo Alto Research Center vorgestellt. Sie wird spätere Entwicklungen wie C++ und Java massgeblich beeinflussen.
  • Atari stellt das Computerspiel “Asteroids” vor.
  • Im deutschen Weinheim wird SAP gegründet
  • Siemens – BS2000 (OS)

1973

  • Gary Kildall programmiert das erste standardisierte Betriebssystem CP/M (Control Program for Microcomputers) für den Prozessor Z80 von Zilog. Als Entwicklungssprache verwendet er PL/M, welches wiederum von PL/I abgeleitet war. Im gleichen Jahr setzt er auch eben jenes PL/M auf den Intel 8008 um.
  • Borge Christensen entwickelt auf Basis von Pascal eine der am einfachsten zu erlernenden Programmiersprachen, Comal. Spätere Implementationen (UniComal) laufen u.a. unter MS-DOS und Windows sowie dem Commodore Amiga.
  • AT&T entwickelt Unix Version 5

1974

  • Gary Kildall setzt sein Betriebssystem CP/M auf den neuen Intel-Prozessor 8080 um und beginnt im gleichen Jahr, CP/M kommerziell zu vermarkten.
  • Das TCP Protokoll (Transmission Control Program) wird definiert.
  • Bill Gates und Paul Allen erstellen ein Basic für den MITS Altair 8800, ohne vorher einen Altair besessen zu haben. Das Basic musste in den 4K ROM des 8800 Platz haben.
  • Computer Associates International wird gegründet.
  • Bei Xerox-Parc wird die erste WYSIWYG-Textverarbeitung vorgestellt. Sie läuft auf dem Xerox Alto.

1975

  • Tiny BASIC von Bob Albrecht und Dennis Allison läuft das erste Mal auf einem Mikrocomputer mit 2 KB RAM. 4-KB RAM werden für den Betrieb als optimal erachtet, womit 2 KB für das eigentliche Programm und die Daten vorhanden waren.
  • Bill Gates und Paul Allen gründen Micro-Soft (der Bindestrich fällt später weg).
  • Don Woods entwickelt das erste “Adventure Game” mit dem Namen Adventure
  • Im Palo Alto Research Center (Xerox) wird die erste grafische Benutzeroberfläche (Xerox Star) mit Maussteuerung für Computer vorgestellt. Sie bildet die Grundlage für die späteren Entwicklungen von Apple und Microsoft. Im gleichen Jahr entwickelt PARC für die neue GUI die erste WYSIWYG-Textverarbeitung mit der Bezeichnung Bravo. Sie basierte auf einem grafischen Editor namens Gypsy. Auch dieser Entwicklungsschritt war für dieses Jahr extrem revolutionär.
  • Micro-Soft – Basic 8080 (MITS Altair 8800)

1976

  • Gary Kildall gründet Digital Research und lizenzsiert sein eigenes Betriebssystem CP/M.
  • Wang stellt einen auf Textverarbeitung spezialisierten Computer vor.
  • Micro Focus, die Visi Corporation und Computer Associates (CA) werden gegründet
  • Das Dr. Dobb’s Journal – ein spezielles Fachmagazin für Software-Entwickler – wird erstmals herausgegeben
  • Der Markt+Technik Verlag wird gegründet
  • DEC – TOPS-20 (PDP OS)
  • Digital Research – CP/M 1.3, CP/M 1.4
  • Michael Shrayer – Electric Pencil (erste kommerzielle Textverarbeitung für den MITS Altair)

1977

  • Applesoft für den Apple II erscheint. Dieses Basic hat Apple von Microsoft lizenziert.
  • Oracle und Berkeley Software Distribution wird gegründet
  • DEC bringt das Betriebsystem VMS 1.0 für die VAX-Rechner heraus
  • Cinematronics entwickelt das Computerspiel “Space Wars”
  • Microsoft – Fortran-80 Compiler (CP/M)

1978

  • Supersoft wird gegründet.
  • Microsoft beginnt mit dem Verkauf seiner ersten Version der Programmiersprache Cobol.
  • MicroPro International wird gegründet und entwickelt die Textverarbeitung WordMaster (späteres Wordstar) für CP/M.
  • Niklaus Wirth (der Entwickler von Pascal) beginnt mit der Entwicklung der Programmiersprache Modula.
  • Apple – Apple DOS 3.1
  • Information Unlimited Software – EasyWriter (Textverarbeitung, Apple II),  WHATSIT? (Datenbank, Apple II)
  • Midway – Space Invaders (Game)

1979

  • Novell Data Systems, Satellite Software International und Software Arts werden gegründet
  • Microware – OS-9 (OS)
  • Software Arts – VisiCalc (Tabellenkalkulation, Apple II, CP/M)
  • Digital Research – CP/M 2.0 (CP/M-80, OS)
  • MicroPro – WordStar 1.0 (Textverarbeitung, CP/M)
  • Microsoft – Basic, Fortran Compiler (Intel 8086 Version)
  • Wayne Ratliff – Vulcan (Database, dBase II Vorgänger)
  • Oracle – Oracle V2 (Datenbank)
  • Atari – Basic (Programmiersprache, Atari 400/800)
  • Texas Instruments – TI Basic (Programmiersprache, TI-99/4)
  • Apple – Apple DOS 3.2 (OS),  AppleWriter 1.0 (Textverarbeitung), Apple Pascal (Programmiersprache)
  • Radio Shack – TRSDOS 2.3 (OS)
  • Atari – Asteroids (Game)

1980

  • Ashton-Tate, die Software Publishing Corporation und die Mark Williams Company werden gegründet.
  • Seattle Computer Products stellt 86-QDOS 0.10 fertig
  • Microsoft – XENIX (UNIX für den Intel 8086)
  • Namco – Pac Man (Game, Atari 2600)
  • Apparat – NewDos /80 (OS für TRS-80)
  • Satellite Software International – WordPerfect (Textverarbeitung)
  • Seattle Computer – QDOS (OS für den Intel 8086)
  • Apple – AppleDOS 3.3 (OS für Apple II)
  • Sinclair – Basic (Prgrammiersprache, für die ZX Serie)
  • Ashton-Tate –  dBase II (Datenbank, CP/M)
  • Digital Research – CP/M 2.2 (OS, Intel 8080/Zilog Z80)
  • DEC – VMS 2.0 (VAX OS)
  • MicroPro – CalcStar (Tabellenkalkulation, CP/M), SuperSort 1.0 (Sortierung, CP/M), WordMaster 1.0 (Textverarbeitung)

1981

  • Microsoft kauft alle Rechte an 86-DOS von Seattle Computer Products für 50.000 US$.
  • MS-DOS läuft zum ersten Mal auf dem IBM PC-Prototypen.
  • Microsoft liefert die Programmierwerkzeuge Microsoft Basic, Microsoft Cobol und Microsoft Pascal für den IBM PC.
  • Die Software AG, Quark Software, Bitstream, die Data Becker GmbH, MicroRim Inc. und Interleafe werden gegründet
  • Microsoft/IBM – MS-DOS 1.0 (OS), Pascal Compiler 1.0 (Programmiersprache)
  • Ashton-Tate – dBase II (Datenbank, DOS-Version)
  • Xerox – Smalltalk 80 (Programmiersprache)
  • Quaid Software – Copy II Plus v1.0 (Kopierprogramm, Apple II)
  • MicroPro – Wordstar 2.0 (Textverarbeitung, IBM PC)
  • Apple – Writer II (Textverarbeitung, Apple II)
  • Nintendo – Donkey Kong (Game)
  • Muse – Castle Wolfenstein (Game)

1982

  • John Warnock entwickelt die PostScript-Seitenbeschreibungssprache und gründet die Firma Adobe.
  • Lotus, Adobe Systems, Autodesk, Peter Norton Computing, Symantec und Micrografx werden gegründet.
  • Die Spielehersteller MicroProse, LucasArts und Electronic Arts werden gegründet.
  • TCP/IP (Transmission Control Protocol and Internet Protocol) wird der Standard für das ARPANET.
  • Ashton-Tate – dBase II (Datenbank, MS-DOS)
  • IBM – Fortran Compiler 1.0, Basic Compiler 1.0, Cobol Compiler 1.0 (Programmiersprachen)
  • DEC – RDB (Datenbank), VMS 3.0 (VAX OS)
  • AT&T – UNIX System III (OS)
  • Autodesk – Autocad (CAD, DOS)
  • Software Publishing – pfs:File (Datenbank)
  • Logo Computer Systems – Apple Logo (Programmiersprache)
  • Microsoft – GW-Basic, Pascal Compiler 2.0, 3.0, Cobol Compiler 1.0 (Programmiersprachen),  Multiplan 1.0 (Tabellenkalkulation), Flight Simulator 1.0 (Game)
  • Satellite Software – WordPerfect 2.2 (Textverarbeitung, Version für den IBM PC)
  • Digital Research – CP/M 86 (OS, für den IBM PC)
  • Visi Corp. – Visicalc 1.0 (Tabellenkalkulation, für den IBM PC)
  • Peter Norton Computing – Norton Utilities 1.0 (Dateimanagement)
  • Lifetree Software – Volkswriter 1 (Textverarbeitung)
  • Midway Games – Tron (Game)

1983

  • Borland und Intuit werden gegründet.
  • Die Spielehersteller Mindscape, Mastertronic, Ocean Software, Virgin Interactive, Ariolasoft und Spectrum HoloByte werden gegründet
  • Computer Associates übernimmt Information Unlimited Software
  • Microsoft – MS-DOS 2.0 (OS), Word 1.0 (Textverarbeitung), Multiplan 1.0 (Tabellenkalkulation)
  • AT&T – UNIX System V (OS)
  • Sun Microsystems – SunOS 1.0 (OS)
  • Digital Research – CP/M 3.0, (OS), Concurrent CP/M Release 3.1 (OS)
  • Apple – ProDOS (OS)
  • MicroRim – R:Base 4000 (Datenbank)
  • Lotus – Lotus 1-2-3 1.0 (Tabellenkalkulation)
  • VisiCorp – VisiOn 1.0 (GUI)
  • Sorcim – SuperCalc  1.2 (Tabellenkalkulation)
  • Quaid Software – Copy II PC (Kopierprogramm)
  • Satellite Software – WordPerfect 3.0 (Textverarbeitung
  • Software Publishing – pfs:Write (Textverarbeitung), pfs:Report (Berichtgenerator), pfs:Graph (Grafik)
  • Borland – Sidekick 1.0 (TSR, Utilities), Turbo Pascal 1.0 (Programmiersprache, CP/M, MS-DOS)
  • Novell – Netware (Network OS)
  • Jean Ichbiah – Ada (Programmiersprache)
  • MicroPro – Wordstar 3.3 (Textverarbeitung), DataStar 1.0 (CP/M, Datenbank), ReportStar (Reportgenerator)
  • Microsoft – C-Compiler 1.0 (Programmiersprache)
  • Nintendo – Mario Bros. (Game)
  • Oracle – Oracle V3 (Datenbank)
  • Digital Research – C-Compiler (Programmiersprache)
  • Epyx – Jumpman (Game)
  • Activision – Decathlon (Game)

1984

  • Aldus, Sybase und Enable Software werden gegündet
  • Die Spielehersteller Rainbow Arts, Atari Games, Psygnosis, Elite Systems und Gremlin Interactive werden gegründet
  • Marco Börries gründet die StarDivision
  • Microsoft – MS-DOS 3.0 (OS), Multiplan 1.1 (Tabellenkalkulation), C-Compiler 2.0 (Programmiersprache), Project 1.0 (Projekltmanagement)
  • Borland – Turbo Pascal 2.0 (Programmiersprache)
  • Digital Research – GEM (GUI), CP/M-68K (OS, Motorola 68000 CPU), Concurrent PC DOS (OS)
  • Lotus – Symphony 1.0 (Integrierte Software)
  • Software Products International – Open Access (Integrierte Software)
  • Software Publishing – PFS Access (Telekommunikation)
  • Lifeboat – Lattice C 2.0 (Programmiersprache)
  • Ashton Tate – Framework 1.0 (Integrierte Software), dBase III (Datenbank)
  • Amstrad – Locomotive Basic (CPC-Computer, Programmiersprache)
  • Apple – AppleWorks 1.0, MacBasic (Programmiersprache, Microsoft Lizenz)
  • Fox Software – Foxbase für DOS (Datenbank)
  • Quarterdeck – QEMM (Speichermanager), Desqview 1.0 (DOS Multitasking)
  • Sorcim – SuperCalc  2 1.0 (Tabellenkalkulation
  • DEC – VMS 4.0 (VAX OS)
  • Westlake Data – PathMinder 4.0 (Datei-Manager)
  • Nintendo – Super Marion Bros. (Game)
  • Sierra – King’s Quest (Game)0
  • Spectrum HoloByte – Tetris (Game)
  • Epyx – Summer Games (Game), Impossible Mission (Game)
  • Lifetree Software – Volkswriter Deluxe 2 (Textverarbeitung)
  • Oracle – Oracle V4 (Datenbank)
  • IBM – TopView 1.0 (Text-basierte GUI mit Multitasking), Fortran Compiler 2.0 (Programmiersprache), Filing Assistant 1.0 (= pfs:File, Datenbank)
  • IBM – Writing Assistant 1.0 (= pfs:Write), DisplayWrite 1.0 (Textverarbeitungen), Graphing Assistant 1.0 (= pfs:Graph, Grafik)
  • Atari – Marble Madness (Game)
  • Samna – Samna Word III für DOS (Textverarbeitung)
  • Fifth Generation System – Fastback 5.13 (Backup)
  • Peter Norton Computing – Norton Utilities 3.0 (Dateimanagerment)

1985

  • Das Ende der ersten KillerApp: Lotus übernimmt Software Arts und muß im gleichen Jahr deren Tabellenkalkulationsprogramm Visicalc vom Markt nehmen. In den vergangenen fünf Jahren verkaufte sich Visicalc rund 600 000 mal. Noch 1982 war es das einzige Spreadsheet für den IBM PC. Als jedoch das umfangreichere Lotus-Programm 1-2-3 auf den Markt kam, sank die Nachfrage nach Visicalc.
  • Die Spielehersteller Westwood Studios, Electric Dreams und Cinemaware werden gegründet.
  • Die Corel Corporation, Asymetrix, Berkeley Softworks und AOL werden gegründet.
  • Software Publishing übernimmt Harvard Software
  • Ashton-Tate – dBase III+ (Datenbank)
  • Microsoft – MS-DOS 3.1 (OS), QuickBasic 1.0, C-Compiler 3.0 (Programmiersprache), Word 2.0 für DOS (Textverarbeitung)
  • Digital Research – Concurrent DOS 286 (OS)
  • Microsoft – Word 1.0 für Macintosh (Textverarbeitung), Windows 1.0 (GUI)
  • IBM – DisplayWrite 2.0 (Textverarbeitung)
  • Sun Microsystems – SunOS 2.0 (OS)
  • Ansa Software – Paradox 1.0 (Datenbank)
  • Borland – Turbo Pascal 3.0 (Programmiersprache)
  • Commodore – AmigaOS (OS)
  • Novell – Netware 2.0 (Netzwerk)
  • Nantucket – Clipper Summer’85 (Programmiersprache)
  • Blythe Software Ltd. – Omnis 3 (Datenbank)
  • Aldus – Pagemaker 1.0, (Desktop Publishing, Apple)
  • Oracle – Oracle V5 (Datenbank)
  • StarDivision – StarWriter 1.0 (Textverarbeitung, CPC)
  • Symantec – Q&A 1.0 (Datenbank Management)
  • Satellite Software – WordPerfect 4.1 (Textverarbeitung), WordPerfect Jr. (Textverarbeitung, für den IBM PCjr.)
  • Micrografx – PC Draw 1.4 (Grafik)
  • Software Publishing Corporation – Total Project Manager 1.0 (Projektmanagement)
  • MicroPro – Wordstar 4.0 (Textverarbeitung)
  • Oracle – Oracle V5 (Datenbank)
  • Epyx – International Karate (Game)
  • Activision – Little Computer People (Game)
  • XTree Company – Xtree 1.0 (Dateimanagement)

1986

  • Die Programmiersprache C++ wird vorgestellt.
  • Mit ‘Brain’ (Boot-Sektor Virus) taucht der erste Computervirus für IBM PC auf.
  • Satellite Software International benennt sich um in WordPerfect Corporation.
  • Phil Katz entwickelt mit PKZip/PKUNZip das erste Datenkompressionsprogramm.
  • Die Spielehersteller Bethesda Softworks, Codemasters, Rainbow Studios und Ubisoft werden gegründet.
  • IBM stellt AIX (AT&T Unix System V Derivat) vor.
  • Apple – System 4 (OS), AppleWorks 2.0 (Integrierte Software)
  • Quark Inc. – QuarkXPress 1.0 (DTP, Apple)
  • Sun Microsystems – SunOS 3.0 (OS)
  • Peter Norton Computing – Norton Commander 1.0 (Dateimanager)
  • IBM – Basic Compiler 2.0, (Programmiersprache)
  • Ashton Tate – Framework II (Integrierte Software)
  • GFA – GFA Basic, (Programmiersprache, Atari ST)
  • Quarterdeck Desqview 1.1, 1.2, 1.3  (DOS Multitasking).
  • WordPerfect Corpration (ehemals Satellite Software) – WordPerfect (Textverarbeitung, Apple IIgs)
  • Borland – Turbo Prolog (Programmiersprache)
  • Computer Associates – SuperCalc 4 1.0 (Tabellenkalkulation)
  • Breakthrough Software – Timeline 2.0 (Projektmanagement)
  • Microsoft – Word 3.0 (Textverarbeitung, DOS und Macintosh), C-Compiler 4.0 (Programmiersprache), Project 2.0 (Projekltmanagement)
  • Micrografx – In-a-Vision 1.0 (Grafik), Windows Draw 1.0 (Grafik)
  • Berkeley Softworks – GEOS (GUI,  Commodore 64)
  • Software Publishing Corporation – Harvard Graphics 2.0 (Präsentation)
  • StarDivision – StarWriter 1.0 (Textverarbeitung, DOS)
  • Lifetree Software – Volkswriter 3 (Textverarbeitung)
  • Xerox – Smalltalk/V (Programmiersprache)
  • Novell – Netware /286 (Netzwerk)
  • Nintendo – The Legend of  Zelda (Game)
  • Paperback Software – VP Planner 1.0 (Tabellenkalkulation)

1987

  • Claris wird gegründet.
  • IBM definiert den SAA-Standard (Systems Application Architecture).
  • Microsoft and IBM beschließen eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Betriebssystems OS/2.
  • Die Spielehersteller Empire Interactive, Factor 5, Bullfrog Productions und Berkeley Systems werden gegründet
  • Der Jerusalem-Virus befällt exe-Dateien und zerstört diese. Er erreicht weltweite Verbreitung.
  • Mit McAfee Associates wird der erste Anti-Viren Softwarehersteller gegündet
  • Borland übernimmt Ansa Software
  • IBM – OS/2 1.0 (OS), Basic Compiler /2, (Programmiersprache)
  • Apple – System 5 (OS), Hypercard (Programmentwicklung)
  • Software Publishing Corporation – PFS First Choice 1.0, 2.0 (Integrierte Software)
  • Microsoft – Windows 2.0 (GUI), Word 4.0 (Textverarbeitung), Excel 2.0, 3.0 für Windows (Tabellenkalkulation), Project 4.0 (Projekltmanagement)
  • Microsoft – MS-DOS 3.3 (OS), Works für DOS 1.0 (Integrierte Software), QuickBasic 4.0, QuickC 1.0, C-Compiler 5.0 (Programmiersprachen)
  • Microsoft – PowerPoint 1.0 (Präsentation), LAN Manager 1.0 (Netzwerk)
  • Digital Research – Concurrent DOS 386 (OS)
  • Aldus – Pagemaker für Windows (DTP)
  • Borland – QuattroPro 1.0 (Tabellenkalkulation), Turbo C 1.0, Turbo Pascal 4.0, Turbo Basic 1.0 (Programmiersprachen)
  • Ansa Software – Paradox 2.0 (Datenbank)
  • Quarterdeck – Desqview 2.0 (DOS MultitaskingI)
  • Nantucket – Clipper Summer’87 (Programmiersprache)
  • WordPerfect – WordPerfect (Textverarbeitung, für den Commodore Amiga), PlanPerfect 2.0 (Tabellenkalkulation), DataPerfect 2.0 (Datenbank)
  • WofrdPerfect – WordPerfect Library 1.0 (Arbeitsgruppen Management in Netzwerken)
  • MicroPro – Wordstar 4.0 (Textverarbeitung)
  • Central Point Software – PC Tools 4.3 (Dateimanagement)
  • Acorn – RISC OS 1.0 (ARM, OS)
  • Qualitas – 386 Max (Speichermanager)
  • IBM – DisplayWrite 4.0 (Textverarbeitung)
  • Conductor Software – ACT! 1.0 (Kontakt Management)
  • MicroRim – R:Base 2.0 (Datenbank)
  • Innovative Software – Smartware 3.1 (Intergrierte Software)
  • Traveling Software – Laplink 2.0 (Kommunikation)
  • Lotus – Lotus 1-2-3 2.01 (Tabellenkalkulation, MS-DOS und Mac)
  • Blythe Software Ltd. – Omnis Quartz (Datenbank)
  • Fox Software – FoxBase+ (Datenbank, SCO Xenix)

1988

  • Delrina, Softline und die Open Software Foundation und der Anti-Virus Hersteller F-Secure werden gegründet
  • Die Computerviren “Friday the 13th” und “Cascade” erscheinen
  • IBM – OS/2 1.2
  • Microsoft – MS-DOS 4.0, Windows/286 (GUI) Windows/386 (GUI), Excel für OS/2 (Tabellenkalkulation), QuickC 2.0, Pascal Compiler 4.0 (Programmiersprachen)
  • Apple – System 6 (OS)
  • Sun Microsystems – SunOS 4.0 (OS)
  • Commodore – AmigaOS 1.3 (OS)
  • DataEase International – DataEase 2.5 (Datenbank)
  • Borland – Reflex 1.0 (Datenbank), Turbo C 2.0, Turbo Pascal 5.0 (Programmiersprachen), Sprint (Textverarbeitung)
  • Digital Research GEM/3 3.11 (GUI)
  • Microsoft – SQL Server (Datenbank)
  • Ashton-Tate – dBase IV (Datenbank)
  • WordPerfect – WordPerfect 5.0 (Textverarbeitung)
  • Claris – AppleWorks 2.1 (Office-Pakets, Apple)
  • Caere – OmniPage (OCR Software)
  • Lotus – Notes (Business), Agenda 1.0 (Personal Information Manager)
  • NeXT-Computer – NeXTSTEP (OS)
  • Berkeley Softworks – Geos 2.0 (GUI, Commodore 64)
  • Digital Research – DR-DOS (OS)
  • Adobe – Illustrator (Macintosh, Desktop Publishing)
  • Aldus –  FreeHand (Macintosh, Grafik).
  • Xerox – Ventura Publisher 2.0 (Desktop Publishing GEM)
  • Ashton-Tate – Framework III (Intergrierte Software)
  • Computer Associates – SuperProject 1.0 (Projektmanagement), CA-dBFast für Windows 1.0 (Datenbank)
  • Samna – Ami für Windows (Textverarbeitung Windows), Samna Word IV (Textverarbeitung DOS).
  • Peter Norton Computing – Norton Utilities Advanced Edition 4.5, Commander 2.0 (Dateimanagement)
  • Micrografx – Designer 1.1 für Windows (Grafik)
  • Lifetree Software – Volkswriter 4 (Textverarbeitung)
  • Symantec – Q&A Write 1.0 (Textverarbeitung), Q&A for OS/2, Think C 3.0 (Programmiersprache, Mac 86K)
  • Innovative Software – Smartware II (Intergrierte Software)
  • Paperback Software – VP Planner Plus 2.0 (Tabellenkalkulation)
  • Hewlett-Packard – New Wave für Windows 1.0 (GUI)
  • Software Publishing – First Publisher (DTP)

1989

  • Visio Corp. und Ulead Systems werden gegründet.
  • MicroPro International benennt sich um zu WordStar International.
  • Tim Berners-Lee (CERN) entwickelt das World Wide Web-Konzept und definiert das HTTP (Hypertext Transport Protocol)
  • Apple – System 7.0 (OS)
  • Mark Williams Company – Coherent 3.0 (OS)
  • Microware Systems – OS-9000 (OS)
  • Claris – AppleWorks 3.0 (Apple, Integrierte Software)
  • Quark Inc. – QuarkXPress 2.0 (DTP, Apple)
  • Microsoft – Excel 2.2 (Tabellenkalkulation für Macintosh), Word 5.0 (Textverarbeitung), SQL-Server 1.0 (Datenbank), QuickPascal 1.0 (Programmiersprache)
  • Microsoft – BASIC Professional Development System 7.0 (Programmiersprache), Office für den Mac (Integrierte Software)
  • Borland – QuattroPro 2.0 (Tabellenkalkulation), Reflex 2.0 (Datenbank), Turbo Assembler 1.0 (Programmiersprache)
  • Lotus – Lotus 1-2-3 Version 3.0 (Tabellenkalkulation)
  • Software Products International – Open Access II (Integrierte Software)
  • Software Publishing Corporation – PFS First Choice 3.0 (Integrierte Software)
  • Peter Norton Computing – Commander 3.0 (Dateimanagement)
  • Central Point Software – PC Tools 5.0 (Dateimanagement)
  • Clarion Software Corp. – Clarion 2.0 (RAD)
  • Blythe Software Ltd. – Omnis 5 (Datenbank)
  • Acorn – RISC OS 2.0 (ARM, OS)
  • Micrografx – Designer 2.0 für Windows (Grafik)
  • MicroRim – R:Base 3.0 (Datenbank)
  • The Software Group – Enable 2.0 (Integrierte Software)
  • SCO – SCO Unix (OS)
  • WordPerfect Corp. – WordPerfect 5.1 (Textverarbeitung),  PlanPerfect 3.0 (Tabellenkalkulation)
  • MicroPro – Wordstar 5.0 (Textverarbeitung)
  • Fox Software – FoxPro (Datenbank für MS-DOS)
  • Mobygames – SimCity (Game)

1990

  • Symantec übernimmt Peter Norton Computing
  • Be Inc. (Betriebssysteme) wird gegründet
  • Microsoft – Windows 3.0 (GUI), C-Compiler 5.0 (Programmiersprache), Project für Windows 1.0 (Projekltmanagement)
  • Microsoft – Works 2.0 (Integrierte Software), PowerPoint 2.0 (Präsentation)
  • Borland – Turbo Pascal 5.0, Turbo Assembler 2.0, C++ 2.0 (Programmiersprachen), Quattro Pro 2.0 (Tabellenkalkulation)
  • Borland – Sidekick 2.0 (TSR), Paradox 3.0 (Datenbank)
  • Commodore – AmigaOS 2.0 (OS)
  • Digital Research – DR-DOS 5.0 (OS)
  • Lotus – 1-2-3/G for OS/2 (Tabellenkalkulation)
  • Software Products International – Open Access III (Intergrierte Software)
  • Software Publishing – Superbase 2/4 (Datenbank)
  • IBM – OS/2 1.3 (OS), DisplayWrite 5.0 (Textverarbeitung)
  • GeoWorks Corp. – PC/GEOS (GUI)
  • Claris – FileMaker Pro Mac (Datenbank)
  • Nantucket – Clipper 5.0 (Programmiersprache)
  • Informix Software – Wingz für Windows (Tabellenkalkulation)
  • Computer Associates – SuperCalc 5.1 (Tabellenkalkulation)
  • Vermont Creative Software – Vermont Views 2.0 (Programmier-Bibliothek)
  • Central Point Software – PC Tools 6.0 (Dateimanagement)
  • Adobe – Photoshop 1.0 (Grafik), Type Manager für Windows 1.0 (Schriftarten)
  • Fifth Generation System – Fastback II (Backup)
  • Autodesk – Autocad 10 für MS-DOS (CAD)
  • Creative Programming Consultants – Vitamin C 3.2 (Programmier-Bibliothek)
  • Dynamic Microprocessor Associates – pcAnywhere 4.0 (Kommunikation)
  • XTree Company – Xtree Gold 2.0 (Dateimanagement)
  • Traveling Software – Laplink 3.0 (Kommunikation)
  • Zortech – Zortech C++ (Programmentwicklung)
  • Micrografx – Windows Draw 3.0 (Grafik)
  • Symantec – Norton Utilities for Macintosh 1.0, Norton Utilities 5.0 (Dateimanagement), Norton AntiVirus 1.0 (Virenscanner)
  • Stac Electronics – Stacker für DOS (Online-Datenkomprimierung)

1991

  • Die NSF (National Science Foundation) gibt das Internet für die kommerzielle Nutzung frei. Ebenso steht das www (world wide web) nun der Allgemeinheit zur Verfügung.
  • Borland übernimmt Ashton-Tate, Novell übernimmt Digital Research, Symantec übernimmt Zortech Inc.
  • Macromedia und SUSE werden gegründet.
  • Die Spielerhersteller Blizzard Entertainment, Sony Interactive Entertainment, Croteam und Time Warner Interactive werden gegründet.
  • Die OpenText Corporation (Enterprise Information Management (EIM) Software) werden gegründet
  • Mit Dr Solomon Anti-Virus kommt ein Konkurrent für die etablierten Hersteller McAfee und Norton
  • Microsoft – MS-DOS 5.0 (OS), Microsoft Excel 3.0 (Tabellenkalkulation, Versionen fürWindows, Macintosh und OS/2)
  • Microsoft – QuickC für Windows 1.0, VisualBasic für Windows 1.0 (Programmiersprachen), LAN Manager 2.0 (Netzwerk)
  • Mark Williams Company – Coherent 3.2 (OS)
  • Borland – Turbo Pascal für Windows 1.0, C++ 2.0 (Programmiersprachen), Quattro Pro 3.0 (Tabellenkalkulation), Paradox 4.0 (Datenbank)
  • GO Corporation – PenPoint (OS)
  • Digital Research – DR-DOS 6.0 (OS)
  • Silicon Graphics – Irix 4.0 (OS)
  • Sun Microsystems – Solaris 2.0 (OS)
  • Ashton-Tate – Framework IV (Integrierte Software)
  • Apple – MacOS 7.0 (OS), QuickTime 1.0 (Multimedia)
  • Computer Associates – CA Compete 4.0 (Tabellenkalkulation)
  • Fractal – Fractal Painter (Grafik, Macintosh),  QuickTime (Multimedia)
  • Adobe – Adobe Illustrator (Version für den Macintosh vor)
  • Central Point Software – PC Tools 7.0 (Dateimanagement)
  • Novell – Netware 2.2, Netware 3.11, NetWare Lite 1.0 (Netzwerk)
  • Traveling Software – Laplink 4.0 (Kommunikation)
  • Fifth Generation System – Fastback Plus 3.0 (Backup)
  • MicroProse – Civilisation (Game)
  • Psygnosis – Lemmings (Game)
  • Vermont Creative Software – Vermont Views 3.0 (Programmier-Bibliothek)
  • Symantec – Norton Desktop für Windows 1.0 (Dateimanager für Windows 3.x), Norton AntiVirus 2.0 (Virenscanner), Zortech C++ 3.0 (Programmentwicklung)
  • Symantec – Think C 5.0 (Programmiersprache, Mac 86K)
  • GeoWorks – GeoWorks Ensemble (GUI)
  • Software Publishing Corporation – Harvard Graphics 3.0, Harvard Graphics für Windows 1.0 (Präsentation), Superbase 4 (Datenbank)
  • WordPerfect – WordPerfect (Version für NeXT-Computer)
  • Asymetrix – ToolBook für Windows 1.5 (Autorensystem)
  • Phar Lap – 386|DOS-Extender (DPMI)
  • Spinnaker – pfs:Window Works 1.0 (Integrierte Software)
  • Adobe Systems – Illustrator 4.0 für Windows (Grafik)
  • Acorn – RISC OS 3.0 (ARM, OS)
  • ZSoft – Publisher’s Paintbrush 1.0 (Grafik)
  • Aldus – Persuasion für Windows 1.0 (Präsentation)
  • cc:Mail – cc:Mail für Windows (Mailsystem)
  • Digitalk – Smalltalk/V 2.0 für Windows (Programmiersprache)
  • Ventura Software – Ventura Publisher für Windows 4.0 (DTP)
  • Delrina Technology – WinFax Pro 2.0 (Kommunikation)
  • Lotus – Freelance Graphics für Windows 1.0 (Grafik)

1992

  • Microsoft übernimmt Fox Software
  • Es sind nun über 1000 Virenprogramme bekannt
  • Eine Gruppe von Studenten der University of Kansas entwickelt mit Lynx den ersten (textbasierten) Web-Browser
  • Microsoft – MS-DOS 6.0 (OS), Windows 3.1 (GUI), Windows for Workgroups 3.11 (GUI), C/C++-Compiler 7.0, Visual Basic 2.0 (Programmiersprache)
  • Microsoft – Foxpro 2.5 (Windows Datenbank), Access 1.0 (Datenbank), Project für Windows 3.0 (Projekltmanagement), Works für Windows 2.0
  • Microsoft – Works 3.0 (Integrierte Software), PowerPoint 3.0, 4.0 (Präsentation), Windows für Pen Computing 1.0 (OS)
  • Borland – Quattro Pro 4.0, Quattro Pro für Windows 1.0 (Tabellenkalkulationen), dBase IV 1.5 (Datenbank)
  • Borland – Turbo Pascal für Windows 1.5, Turbo C++ für Windows 3.1, Borland C++ 3.1 (Programmiersprachen)
  • IBM – OS/2 2.0 (OS)
  • Commodore – AmigaOS 2.05, 3.0 (OS)
  • Computer Associates – SuperProject 2.0 (Projektmanagement)
  • DataEase International – DataEase 4.5 (Datenbank)
  • Lotus – Ami Pro 3.0 (Windows-Textverarbeitung), Agenda 2.0 (Personal Information Manager)
  • Autodesk – Autocad 11 (CAD, MS-DOS und Macintosh)
  • Linus Torvalds – Linux 1.0
  • NeXT – NeXTStep 3.0 (68K, Intel)
  • Corel – Corel Draw 3.0 (Grafik)
  • Software Products International – Open Access IV (Integrierte Software)
  • Quarterdeck – Deskview X (Text basierte GUI)
  • Wordstar Int. – Wordstar für Windows 1.5 (Textverarbeitung)
  • Micrografx – Designer 3.1 für Windows (Grafik), Graphic Works 1.0 (Grafik)
  • Wordperfect Corp. – WordPerfect Works 1.0 (Integrierte Software), WordPerfect 2.0 für Macintosh (Textverarbeitung)
  • Hewlett-Packard – New Wave 4.0 (GUI)
  • Symantec – Norton Utilities 6.0 (Dateimanagement)
  • Shapeware Corporation – Visio 1.0 (Grafik)
  • Aldus – Persuasion für Windows 2.0 (Präsentation)
  • Apple – QuickTime for Windows (Multimedia)
  • Origin Systems – Ultima 7 (Game)
  • LucasArts – Indiana Jones and the Fate of Atlantis (Game)

1993

  • Stundenten der “University of Illinoi” definieren die grafische Benutzeroberfläche zur Navigation im Internet. Kurze Zeit später entwickelt Marc Andreesen (National Center for Supercomputing Applications, kurz NCSA) mit Mosaic den ersten grafischen Internet-Browser.
  • Symantec übernimmt Fifth Generation Systems und Contact Software International
  • RedHat wird gegründet
  • WordStar International übernimmt ZSoft
  • Microsoft – MS-DOS 6.2 (OS), Office 4.0 (Intergrierte Software), Project für Windows 4.0 (Projekltmanagement), LAN Manager 2.2 (Netzwerk)
  • Microsoft – Foxpro 2.6 (Datenbank, Macintosh,  Unix), Cobol Compiler 5.0, Visual C++ 1.0, Visual Basic 3.0 (Programmiersprachen)
  • Borland – Turbo Assembler 4.0, C++ 1.0 für OS/2 (Programmiersprachen), Quattro Pro 5.0 (Tabellenkalkulation), Paradox für Windows 1.0, 4.5 (Datenbank)
  • NeXT – NeXTSTEP 3.1 (Intel)
  • Silicon Graphics – Irix 5.0 (OS)
  • WordPerfect Corp. – WordPerfect 6.0 für Windows (Textverarbeitung), 3.0 (Apple), OS/2 (5.2)
  • Novell – Netware 4.0 (Netzwerk)
  • Corel – Corel Draw 4.0 (Grafik)
  • Executive Systems – Xtree Gold 3.0 (Dateimanagement)
  • Adobe – Photoshop 2.0 (Grafik)
  • Traveling Software – Laplink 5.0 (Kommunikation)
  • Shapeware Corporation – Visio 2.0 (Grafik)
  • DEC – VMS 6.0 (VAX OS)
  • Metrowerks – CodeWarrior (Programmiersprache, Mac 68K/PPC)
  • Software Publishing Corporation – Harvard Graphics für Windows 2.0 (Präsentation)
  • Informix Software – Wingz für Windows 2.0 (Tabellenkalkulation)
  • ID Software – Doom (Game)
  • Blue Byte – Die Siedler (Game)
  • Spinnaker – pfs:Window Works 2.0 (Integrierte Software)
  • Micrografx – Designer 4.0 (Grafik), Picture Publisher 3.1 (DTP)
  • Central Point Software – PC Tools für Windows 1.0 (Dateimanagement)
  • Symantec – pcAnywhere für Windows 1.0 (Kommunikation), Symantec C++ 6.0 (Programmiersprache)

1994

  • Die erste Version des Netscape Internet Browsers wird von Marc Andreessen fertig gestellt. Das Erscheinen dieses Internet-Tools läßt die Fangemeinde des noch jungen Internets rapide wachsen.
  • Caldera International und 3dfx Interactive werden gegründet.
  • Novell übernimmt die WordPerfect Corp. und stoppt die Entwicklung von Novell DOS.
  • Symantec übernimmt Central Point Software, Adobe übernimmt Aldus.
  • WordStar International, Spinnaker Software und SoftKey Software Products fusionieren zu Softkey International.
  • Computerpionier Gary Kildall stirbt mit nur 52 Jahren bei einer Kneipenschlägerei.
  • Novell übergibt die Datenbank Btrieve an die neu geründete Btrieve Technologies
  • Microsoft – MS-DOS 6.22 (OS), Windows NT 3.1 (OS), Visual C++ 2.0 (Programmiersprache), Works für Windows 3.0 (Integrierte Software)
  • Microsoft – Word 6.0 für Macintosh (Textverarbeitung)
  • Apple – MacOS 7.5 (OS), QuickTime 2.0 (Multimedia)
  • PhysTechSoft – PTS-DOS (OS)
  • DataEase International – DataEase Windows 1.0 (Datenbank)
  • Mark Williams Company – Coherent 4.2 (OS)
  • Silicon Graphics – Irix 6.0 (OS)
  • Sun Microsystems – Solaris 2.4 (OS)
  • Borland – Office 2.0 (Intergrierte Software), C++ 4.0 für Windows, Delphi 1.0 (Programmiersprachen), Paradox für Windows 5.0 (Datenbank)
  • Borland – Sidekick 1.0 für Windows (TSR), Report Smith 2.0 (Datenbank)
  • IBM – OS/2 Warp 3.0 (OS)
  • Autodesk – Autocad 12, Autocad Lite für MS-DOS und Windows 3.1 (CAD)
  • Novell – UNIXWare 2.0 (OS), WordPerfect Office /Integrierte Software), GroupWise 4.1, Quattro Pro für Windows 6.0 (Tabellenkalkulation)
  • SoftKey – Wordstar für Windows 2.0 (Textverarbeitung)
  • Netscape Communications Corporation – Netscape 1.0 (Kommunikation)
  • Red Hat – Red Hat Linux 1.0 (OS)
  • Suse – Suse Linux 11/94 (OS)
  • Adobe – Photoshop 3.0 (Grafik), Illustrator 5.5 für Macintosh (Grafik)
  • Software Publishing Corporation – Harvard Graphics für Windows 3.0 (Präsentation)
  • Central Point Software – Xtree Gold 2.0, PC Tools für Windows 2.0 (Dateimanagement)
  • Clarion Software Corp. – Clarion 3.0, Clarion 1.0 für Windows (RAD)
  • Shapeware Corporation – Visio 3.0 (Grafik)
  • Blizzard – Warcraft (Game)
  • MicroRim – R:Base 5.0 für Windows (Datenbank)
  • Symantec – Norton Commander 4.0 (Dateimanagement), pcAnywhere 5.0 (Kommunikation), ACT! 2.0 (Kontakt Management)
  • Computer Associates – dBFast 2.0 (Datenbank)
  • Quark Inc. – QuarkXPress 3.0 (DTP)
  • Micrografx – Picture Publisher 5.0 (DTP)
  • Asymetrix – ToolBook 3.0 (Autorensystem)

1995

  • Sun stellt die objektorientierte, plattform-unabhängige, freie Programmiersprache Java der Öffentlichkeit vor. Java ist vor allem zur Erstellung von Applikationen für das Internet gedacht.
  • Opera Software und NetObjects werden gegründet.
  • Symantec übernimmt Delrina, IBM übernimmt Lotus, Microsoft übernimmt Intuit
  • Die Domains Yahoo.com und Ebay.com werden registriert
  • Microsoft –  Windows 95 (OS), Office 95 (Integrated Software), Internet Explorer 1.0, 2.0 (Kommunikation), Windows NT 3.51 (OS)
  • Microsoft – Visual C++ 4.0, Visual Basic 4.0 (Programmiersprachen), Works für Windows 4.0 (Integrierte Software), FoxPro 3.0 for Windows (Datenbank)
  • Microsoft – PowerPoint 95 (Präsentation), DirectX 1.0 (API für Audio- und Video-Hardware), Microsoft Bob for Windows (GUI)
  • Borland – Paradox für Windows 7.0 (Datenbank), dBase 5.0 (Datenbank)
  • IBM – PC-DOS 7.0 (OS)
  • Apple – MacOS 7.5 (OS)
  • Commodore – AmigaOS 3.1 (OS)
  • Be Incorporated – BeOS 1.0 (OS)
  • Star Division – StarOffice 3.0 (Integrierte Software)
  • Computer Associates – Clipper 5.3 (Programmiersprache)
  • Clarion Software Corp. – Clarion 3.0 für Windows (RAD)
  • Autocad – Autocad LT2 für Windows 3.1 (CAD)
  • Shapeware Corporation – Visio 4.0 (Grafik)
  • Traveling Software – Laplink 7.5 für Windows (Kommunikation)
  • Novell – GroupWise 5, WordPerfect 3.5 for Macintosh (Textverarbeitung)
  • Westwood – Command & Conquer (Game)
  • Dr Solomon’s – Anti Virus Toolkit 7.0 (Virenscanner)
  • Red Hat – Red Hat Linux 2.0
  • McAfee – VirusScan 2.0 (Antivirus)
  • Symantec – Norton Utilities 1.0 für Windows 95, Norton Commander 5.0 (Dateimanagement), pcAnywhere für Windows 2.0 (Kommunikation)
  • Symantec – C++ 8.0 (Programmiersprache)
  • GIMP (Fotobearbeitung)

1996

  • Corel übernimmt WordPerfect, Quattro Pro, Paradox und PerfectOffice von Novell und veröffentlicht im gleichen Jahr die WordPerfect 7 Suite für Windows 95. Im gleiche Jahr wird das Produkt noch in Corel Office Professional 7 umgetauft.
  • Caldera kauft DR-DOS von Novell.
  • Die Spielehersteller Factor 5, Vivendi Games und Firaxis Games werden gegründet.
  • John McAfee veräußert die letzten Anteile seiner gleichnamigen Firma
  • Microsoft – Windows NT 4.0, SP1, SP2 (OS), Windows CE 1.0 Mobile OS), Internet Explorer 3.0 (Kommunikation), Office 97 (Integrated Software)
  • Microsoft – Project für Windows 95 (Projekltmanagement), Visual J++ 1.0 (Programmiersprache), Internet Explorer 2.0 für Macintosh (Kommunikation)
  • Apple – QuickTime 2.5 für Macintosh
  • Borland – Turbo Assembler 5.0, C++ 5.0, Delphi 2.0 (Programmiersprachen)
  • Be Incorporated  – BeOS 2.0 (OS)
  • IBM – OS/2 Warp 4.0 (OS)
  • Sun Microsystems – Solaris 2.6 (OS), Java 1.0 Development Kit (Programmiersprache)
  • Micrografx – Windows Draw 4.0 (Grafik), Picture Publisher 6.0 (DTP)
  • Novell – PerfectWorks 3.0 für Windows 95 (Integrierte Software)
  • Netscape – Navigator 2.0, 3.0 (Kommunikation)
  • Corel – Corel Draw 7.0 (Grafik), Quattro Pro 7 (Tabellenkalkulation)
  • Adobe – Photoshop 4.0 (Grafik), Acrobat 3.0, PageMaker 6.5 (DTP)
  • Suse – Suse Linux 4.2 (OS)
  • Symantec – Norton Commander für Windows 1.0 (Dateimanagement), ACT! 3.0 (Kontakt Management)
  • Santa Cruz –  SCO UNIXWare 2.1 (OS)
  • Asymetrix – ToolBook 4.0, 5.0 (Autorensystem)
  • DEC – VMS 7.0 (VAX OS)
  • ID Software – Quake (Game)
  • Debian – Debian Linux 1.1 (OS)
  • Palm Inc. – Palm OS (Mobile OS)
  • Core Design – Tomb Raider (Game)
  • Nintendo – Super Mario 64 (Game)
  • Dr Solomon’s – Anti Virus Toolkit 7.61 (Virenscanner)
  • Opera Software – Opera v2.1 (Kommunikation)

1997

  • WorldCom erwirbt Compuserve und gliedert dann den Onlinedienst von Compuserve zu America Online aus.
  • Der Anti-Viren Hersteller Kaspersky Lab sowie O&O Software (Berlin) werden gegründet
  • McAfee schließt sich mit Network General zusammen und wird zu Network Associates (NAI)
  • FreeDOS beta 0.1 wird veröffentlicht
  • Microsoft – SQL-Server 7.0 (Datenbank), Foxpro 5.0 (Datenbank), Visual C++ 5.0, Visual Basic 5.0 (Programmiersprachen)
  • Microsoft – Project für Windows 98 (Projekltmanagement), Office 97 Small Business Edition (ntegrierte Software)
  • Apple – Mac OS 7.6.1, Mac OS 8.0 (OS)
  • Borland – Delphi 3.0 (Programmiersprache)
  • Red Hat – Red Hat Linux 5.0 (OS)
  • Quark Inc. – QuarkXPress 4.0 (DTP)
  • Star Division – StarOffice 4.0 (Integrierte Software)
  • Adobe – Illustrator 7.0 (Grafik)
  • Shapeware Corporation – Visio 5.0 (Grafik)
  • Corel – WordPerfect Suite for DOS (Integrierte Software)
  • Netscape – Communicator 4.0
  • Electronic Arts – Ultima Online (Game)
  • LucasArts – Star Wars:Jedi Knight (Game)
  • Square – Final Fantasy VII (Game)
  • Bullfrog – Dungeon Keeper (Game)
  • Microsoft – Age of Empires (Game)
  • Interactive – Dark Reign (Game)
  • Symantec  – Norton AntiVirus für 2.0 Windows 95/NT (Virenscanner), Visual Cafe 1.0, Symantec C++ 7.5 (Programmiersprache)
  • Dragon Systems – Dragon NaturallySpeaking (Spracheingabe)

1998

  • Der Quellcode von Netscape Communicator 5.0 ist im Internet als Download verfügbar
  • Microsoft – Windows 98 (OS), Foxpro 6.0 (Datenbank), Visual Studio 6.0, Visual Basic 6.0 (Programmiersprachen)
  • Apple – MacOS 8.1 (OS)
  • Sun Microsystems – Solaris 7 (OS)
  • Borland – Delphi 4.0 (Programmiersprache)
  • Corel – Corel Draw 8.0  (Grafik)
  • Adobe – Photoshop 5.0 (Grafik)
  • Star Division – StarOffice 5.0 (Integrierte Software)
  • Informix Software – Wingz 3.0 (Tabellenkalkulation)
  • Symantec – Norton Commander 5.5 (Dateimanagement), pcAnywhere für Windows 8.0 (Kommunikation), ACT! 4.0 (Kontakt Management)
  • McAfee – VirusScan 3.1 (Antivirus)
  • Debian – Debian Linux 2.0 (OS)
  • Oracle – Oracle V8 (Datenbank), Applications 2 (Application Server)
  • Asymetrix – ToolBook 6.0 (Autorensystem)
  • Be – BeOS Release 3 (OS)
  • Sierra/Valve – Half-Life (Game)
  • Bioware – Baldur’s Gate (Game)
  • Codemasters – Colin McRae Rally (Game)

1999

  • Sun Corp. übernimmt die deutsche StarDivision für 70 Millionen US$
  • Die Apache Software Foundation wird gegründet
  • Napster wird gegründet und bietet erstmals Online-Musik zum Download an.
  • Die Spielehersteller Bulldog Interactive, Piranha Games und Hamster Corporation werden gegründet.
  • “Melissa” ist der erste Computervirus, der Word-Makros infiziert.
  • Microsoft – Internet Explorer 5.0 (Kommunikation), Windows 98 2nd Edition (OS), Office 2000 (Integrierte Software)
  • Microsoft – Project für Windows 2000 (Projekltmanagement), Visual J++ 6.0 (Programmiersprache)
  • Apple – MacOS 9.0 (OS), Final Cut Pro (Videobearbeitung), QuickTime 4 (Multimedia), Mac OS/X Server 1.0 (OS)
  • Haage&Partner – AmigaOS 3.5 (OS)
  • Opera Software – Opera 3.6 (Kommunikation)
  • Netscape – Communicator 4.51 (Kommunikation)
  • Lotus – SmartSuite Millenium Edition 9.5 (Integrierte Software)
  • Corel – CorelDraw 9 (Grafik), WordPerfect Office 2000 (Integrierte Software)
  • Metrowerks – CodeWarrior Pro 5 (Programmiersprache, Mac/Windows)
  • Red Hat – Red Hat Linux 6.0 (OS)
  • Daybreak Game Company – EverQuest (Game)
  • NewDeal – NewDeal Office 3.2 (Integrierte Software, GUI)
  • Asymetrix – ToolBook 7.0 (Autorensystem)
  • GTI/Ubisoft – Driver (Game)
  • Shapeware Corporation – Visio 2000 (Grafik)
  • Symantec – Norton Utilities für Windows 95 4.0, Norton Commander für Windows 2.0 (Dateimanagement), Norton AntiVirus 6.0 (Virenscanner)

2000

  • Die Tauschbörsen Gnutella, LimeWire und BearShare (P2P Netwerke) betreten das Internet.
  • Der Virus “ILoveYou” kommt über infizierte E-Mail’s und verbreitet sich selbst per E-Mail weiter.
  • Die Domain Twitter.com geht online.
  • Der Quellcode von StarOffice 5.2 wird freigegeben (LGPL/SISSL) und erscheint als Freeware mit dem Namen OpenOffice
  • Microsoft übernimmt die Visio Corporation (vormals Shapeware)
  • Microsoft – Visual Basic .NET (Programmiersprache), Windows 2000 (OS), Windows ME (OS), Works für Windows 5.0 (Integrierte Software)
  • Microsoft – Internet Explorer 5.5 (Kommunikation), Windows CE 3.0 (Mobile OS)
  • Sun Microsystems – Solaris 8 (OS), OpenOffice (Integrierte Software)
  • Corel – Corel Draw 10.0 (Grafik)
  • Suse – Suse Linux 7.0 (OS)
  • Symantec – Norton Utilities 2000 (Dateimanagement)
  • NewDeal – NewDeal Office 2000 (Integrierte Software, GUI)
  • Avast – Anti-Virus 7 (Virenscanner)
  • Be – BeOS 5 (Betriebssystem)
  • America Online – Netscape Navigator 6 (Kommunikation)
  • Adobe – Photoshop 6 für Macintosh (Grafik)
  • Haage&Partner – AmigaOS 3.9 (OS)
  • EA Games – Counter Strike (Game)

Quellen:
Wikipedia – Computer companies established (https://en.wikipedia.org)
Ken Polsson – Chronology ofPersonal Computers (www.islandnet.com)
Center for Computing History (http://www.computinghistory.org.uk)